Den Faden such ich noch…
Ich hab nicht so viel zu erzählen.
Außer vielleicht das ich krank bin ist erwähnenswert?
Hat mich nicht völlig umgehauen, aber nicht wirklich fit zu sein ist schon doof.
Aktuelles Thema ist gerade irgendwie “Profitgier” und der damit verbundene laute Ausruf “meins, meins, meins”. Tz. Wie im Kindergarten, würde man sagen, wenn man den armen Kleinkindern damit nicht furchtbar unrecht tun würde. Immerhin hat das bei Kindern eine andere Qualität. Meine Schätze passen auch alle immer noch in meine kleine bemalte Holzkiste, von den Träumen in meinem Kopf mal ganz abzusehen…
Es meldete sich ein Verlag bei mir. Sie würden ja soooo gerne dies und das in einer Anthologie veröffentlichen. Naja, was da kommt und wie das ganze aussieht war mir ja schon vorher klar. Aber man gibt ja die Hoffnung nie auf…
Die zugesandten Unterlagen sind sehr professionell das muss man schon sagen. Neben einer Info, dem Autoren-Stammdatenblatt und dem Autorenvertrag, war sogar ein feiner Fotodruck des geplanten Covers.
Der Autor soll lediglich 5 Bücher abnehmen. Und das ganze dann sogar zum Schnäppchen-Subskriptionspreis von jeweils 14,53,- Euro. Macht summa sumarum mal eben 72,64 Euro. Bei einem Autorenhonorar von 1,08 Euro pro verkauftem Exemplar (natürlich erst ab dem 1000. zum Ladenpreis), welches durch die Anzahl der an der Anthologie beteiligten Autoren und Autorinnen geteilt wird, hätte man seine Investition bei sagen wir 30 Mitautoren schon nach 3000 verkauften Exemplaren wieder heraus. Manche Lyrikbände verkaufen sich auch wirklich gut. Nur hierbei handelt es sich anscheinend um einen wahrlos zusammengewürfelten Haufen Hobby-Lyriker und von denen sind auch nur solche im Buch sie sich das ganze was kosten lassen. Also keine Qualitative Auswahl. Das ist mir ja schon suspekt. Ich möchte nicht in einen Lyrikband weil ich es mir leisten kann, sondern weil meine Gedichte gut sind!
Und jetzt habe ich mich mit dieser Zahlenspielerei selber verwirrt, darum schließen wir an dieser Stelle lieber das Kapitel.
Dann war da noch… der olle Papst Benedikt und Stefan Achatz. Dieser Stefan Achatz nämlich hatte zwei Tage vor der Papstwahl die Idee das es doch nicht schlecht wäre wenn der nächste Papst – Papst Benedikt – heißen würde und registrierte sich die Domain papst-benedikt.de
Irgendwie hat er die Rechnung ohne den heiligen Vati gemacht, die (un)-lustige Story zur Domain nun unter der gleichnahmigen Domain von Abgemahnt vom Papst.
Neu ist hier übrigens ein Interview mit Evelyne Weissenbach und dem begleitenden Gedicht “Schwüle Nacht”. Nachgetragen ist auch schon länger das tolle “Seelengefährte” von Kirsten Lehner, das auch hier und da unter anderem Namen zu finden ist.
Und während ich noch so überlege ob ich ein heißes Erkältungsbad nehmen, oder ein warmes Bier trinken soll, kommt da noch das Zitat des Tages:
“Vergeben und vergessen heißt kostbare Erfahrungen zum Fenster hinauswerfen.”
Arthur Schopenhauer
Wie wahr… ich werfe so leicht nix weg. Andere mögen es da anders halten, worüber ich manchmal etwas traurig bin, aber für mich selber interessiert mich das nicht.
Und nun auf in den Sonntag, wo mich ein ruhiger, sonniger Tag und vielleicht auch die ein oder andere schöne Mail erwarten wird.
Dia Dhaiobh!