Achteinhalb plus eins

Und da ist er wieder. Der Drang zu schreiben und nicht zu wissen warum überhaupt und zur Angela worüber nur?

Das sind Momente da sauge ich mir einfach etwas aus den Fingern, dabei bin ich garnicht gesprächig, darum gibt es auch hier im Blog wenig über mich und meinen Tagesablauf und Dinge die mich beschäftigen zu lesen. Warum und wieso auch?

Na weils ein Blog ist Du doof!

Ah. Hmmm. Wozu dient ein Blog? Das frage ich mich ja alle Monate wieder. Selbstdarstellung? Oder diese ich-muss-schreiben-sonst-platze-ich – Ausrede Nummer eins? Naguut, heute trifft das mal zu, aber sonst? Und dann stehe ich da und weiß garnicht was ich erzählen soll. Es passieren zwar genug Dinge aber ich erzähle kaum etwas darüber, weil ich immer denke das interessiert eh keinen und warum sich ohne Not nackisch machen? Hm.

Jedenfalls gab es am Wochenende einige seltsame Vorkomnisse, die mich noch einige Stunden beschäftigt haben. Aber das hier zu erzählen tut auch keine Not, immerhin kann ja hier jeder mitlesen, auch die Darsteller in meinem Lebenstheater. Auch das macht es schwierig einen Einblick zu vermitteln.

Aber eins kann ich ja erzählen:

Ich stand am Sonntag so auf dem Balkon und vernahm zwischen den vorbeirauschenden ICE´s Köln -> Buxtehude und Buxtehude -> Köln ein Schnauben im Garten der Nachbarn. Nachdem ich meine Minus 7 Dioptrin scharfgestellt hatte, sah ich einen Igel im Betonierten 1m tiefen Brunnen der Nachbarn. Oha, dem muss man helfen! Ich schwang meinen Spunk-Umhang um und rannte flugs Behandschuht in den Garten zum Brunnen. Kopfschüttelnd grinste ich mir einen, denn da war nicht ein Igel im Brunnen, sondern fünf! Eine ganze Igelfamilie stürzte bei ihrem Nachtspaziergang nach und nach wie die Lemminge in das ausgehobene Quadrat. Wie dumm kann man eigentlich… süüüüß *ggg* Ok, gerettet und im benachbarten Wald in die Freiheit entlassen. Voller Freude über die neugewonnene Freiheit rannten alle fünf in unterschiedliche Richtungen davon… hmmm, hoffentlich haben sie sich anschließend wiedergefunden… tztztz.

Das Mittelalterfest in Zons mit den Stammtisch-Genossen habe ich dann am Sonntag auch sausen lassen, die Kiddies wollten lieber Kamelreiten und Hundeschlitten fahren am Tag der offenen Tür von Zoo Thomas in Hilden. Wer kann es ihnen verdenken!?

Zwei: BHG, The Bloodhound Gang ist zurück! 6 Jahre nach “Hooray for Boobies” gibt es mit “Hefty Fine” eeeendlich ein neues Album. Ich hab ja nicht mehr mit gerechnet. Und die CD ist typisch BHG. Fein. 6 Jahre lang den Stil konserviert. Respekt. Ich mag das Album obwohl ich auch da nicht genau weiß warum. Jedenfalls kommen die fünf im November nach Köln in die Live Music Hall. JAAAA! Geiiiil! Ich erinnere mich immer wieder gerne an das Konzert irgendwann in grauer Vorzeit in der Philipshalle, Düsseldorf. Ich glaube das war das beste Konzert dem ich jemals beiwohnen konnte. Auch wenn ich diesmal wohl alleine gehen müsste, egal, da WILL ich hin!

The Bloodhound Gang

Foxtrot Uniform Charlie Kilo” – das Video
Nachtrag: BearChub4U

Drei: Kevin Kuranyi wohnt hier um die Ecke. In echt!

Vier: Die Sprechstundenhilfe/Arzthelferin von meiner Ärztin ist nicht mehr da. Stattdessen son noch jüngeres Kaugummikauendes Gemüse :-( *seufz* Wie schade. Irgendwie hätte ich dann doch mal gerne einen Kommentar von ihr zu meinem Lyrikband gehört, welchen ich ihr vor einem Jahr geschenkt habe. Tjo, vorbei?

Fünf: Endlich Haare geschnitten. Besser.

Sechs: HASS – Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Hass

Hass ist eine der ehrlichsten Emotionen. Der Hass täuscht nicht, wenn er da ist, dann ist man von ihm übezeugt.

Und wenn es manchmal Menschen gibt die nicht recht glauben das ich Agressiv sein kann – ärgert mich und hört nicht auf mein STOP!Zeichen dann werdet ihr es erfahren. Außerdem lasse ich viel Agression in der Musik die ich höre. Oder was verraten meine letzten 10 Alben über mich?

10. Mantus – Zeit muss enden
09. Queens of the Stone Age – Lullabies to Paralyze
08. Agrypnie – Split demo with Fated
07. In Extremo – Mein Rasend Herz
06. Life of Agony – Broken Valley
05. The White Stripes – Get Behind Me Satan
04. Disturbed – Ten Thousand Fists
03. Ektomorf – Instinct
02. Nocte Obducta – Nektar II
01. Such a Surge – Alpha

Der Haß ist allgegenwärtig, er wartet nur auf einen Ansporn.
Aus: Barry Unsworth – Ein Haus in Umbrien

Sieben: Ich habe Kopfschmerzen. Schon seit gestern Abend. Zum jammern zu wenig und zum durch-die-Bude-hypfen zuviel.

Acht: Ach. Manchmal träume ich. Ich träume ich wäre mehr als ich bin. Oder zumindest das manche Menschen feststellen das ich mehr bin als sie bislang in ihrer Blödheit mitbekommen haben. Hm (!) *g* Ich träume ich könnte schreiben, so wie andere schreiben können. Ich träume ich könnte rhetorisch korrekt meinem Gegenüber eine Klinke an die Backe labern. Ich träume ich könnte interessante Blogeinträge vornehmen. Hey, so ohne Computer im Kopf klappt das auch, und zwar hervorragend. Und dann sitze ich hier und mir fällt nix mehr ein. Typisch. Und manchmal träume ich auch ich hätte keine Angst im Dunkeln.

Achteinhalb: Übrigens ist der leise Traum genial. Die Googleindexierung ist nahezu phantastisch. Nun ist er schon bei den Suchbegriffen “Gedichte Wybranietz” auf der ersten Seite zu finden. Hammer.

Apropo Google. Ich bekam auf eine Anfrage an den Support eine Antwort. Die natürlich zwar in Deutsch, aber nicht von deutschen Mitarbeitern. Das liest man heraus. Sehr gutes Deutsch zwar, aber mit klitzekleinen Fehlern.

Neun: siehe nächster Eintrag… heute Abend…
T. - Der Narr
Dia Dhaiobh!

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