Dem Glück entronnen

Dem Glück entronnen
Zwangsbegnadigt
Aufbruch in die alte Welt
Zeit frißt Träume
und dein Bildnis
in meinem Kopf
Unterhäutig brennt
das geschundene Herz
wie eh und je
und ab und zu
erinnert es sich
an Deine Küsse
in einem Abschnitt Leben
- kurz nur -
über den Tag
in stiller Nacht
liebte ich Dich
für das was Du vorgabst
für das was ich sah
in den Eskapaden
der Zweisamkeit
schwörtest Du lügen
und warst mir Sonne
an manchen Tagen
in manchen Nächten
und auch heute
denke ich lächelnd
an Dich und frage mich
wie Du mich geliebt hast
wenn doch davon
nichts mehr ist?
(T. – 18.09.2005)