Samstag Abend
Nach der Arbeit bis 22 Uhr: Wagner Big Pizza “Western” und eine Flasche Zinfandel von Ernest & Julio Gallo. Was will man mehr? Na nen Filmchen? Da sich jeder beharrlich weigert mit mir den Abend zu verbringen (was sagt uns das?), halt alleine… nach telefonischer Rücksprache eben nicht SAW Teil irgendwas, sondern “Ein Freund von mir” mit Jürgen Vogel und Dingbums, ähm, Daniel Brühl…
Wahlweise hätte ich jetzt gerne da: Hoppelfrau oder die (viel zu junge) Bäckereifachverkäuferin oder/UND noch eine dieser verdammt leckeren Wagner-Pizzen oder Jürgen Vogel. Vielleicht auch Jürgen Vogel in erster Instanz. Bier ist ja auch noch genug im Haus…
Habe ich schon erwähnt das ich einen im Tee habe? Oder das der leise Traum in den letzten Zügen liegt? Erstens ist der Traum alle, zweitens sind die Zeiten vorbei das hier jemand kommentiert, drittens isses egal, viertens verrate ich nicht und fünftens ist der Traum alle. Fünf gute Gründe, oder?
Ah, ich geh mal den Film weiter schauen…
Wieder was gelernt. Warum Flugzeuge fliegen, warum Segelschiffe gegen den Wind segeln können, oder wer den Kaffee erfunden hat.
Aber bin ich nun Ulkig oder habe ich einen klaren Blick auf die Dinge? Welche Dinge überhaupt? Oder bin der der Seppel mit dem ulkigen Blick auf die Dinge?
Fazit: Toller Film, der aber viel zu sehr an der Oberfläche bleibt. Kann ja auch nur.
Eine Geschichte zweier Freunde, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Ein Film über die Angst vor dem eigenen Mut, die Verrücktheit von Freundschaft und das Aushalten der Liebe.
“So lange ich denken kann, habe ich alles richtig gemacht.” Das sagt Karl (Daniel Brühl), ein junger Mathematiker, der als Nachwuchs-Führungskraft in einer großen Versicherung arbeitet. Dass etwas fehlt in seinem Leben, entdeckt er erst durch die Begegnung mit Hans (Jürgen Vogel), der ihn in existenzielle Dinge einweiht: In die Magie des Nacktporschefahrens zum Beispiel, oder in die Kunst, wahre Königinnen wie Stelle (Sabine Timoteo) unter Tausenden zu erkennen… Der Regisseur Sebastian Schipper und seine Protagonisten bewältigen die Situation nicht ohne Tränen, aber mit Anstand.
Ein Luxusproblem:
Am Ende flimmert der Abspann mit dem Gefühl, einen wunderbaren Jungsfilm, eine poetische Liebesgeschichte und eine köstliche Komödie gesehen zu haben – beileibe nicht die schlechteste mögliche Bilanz. Irgendwie hätte man nur gern noch mal geschrieen… aber nicht alleine… zumal der Mond gerade die Umgebung so wundervoll erhellt, obwohl er noch nicht einmal halb zu sehen ist…
Und Apropo DAF 66 Marathon. Solche Dinge gehen einem in einem Film ja echt mal ab. Anders hier… purer Zufall aber doch höchstens Interessant: Die Geschichte vom DAF 66 in “Ein Freund von mir” auf des Benjamin Müller´s (vandoorne) DAF-Seite.
Wikipedia:Ein_Freund_von_mir
Und jetzt gibts nochmal The String Quartet Tribute to System of a Down’s “Mezmerize”. Wem die Haare zu Berge stehen bei “meiner” Musik, darf sich gerne auf dieses Album stürzen. Zumindest Apocalyptica Fans. Ich höre gerade Göttliche Klänge… Beinahe zumindest…
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am 24. März 2008 um 23:57 Uhr.
Spät aber.. spät. Und außerdem spielt das gar keine Rolle.
Ich kenne ja auch weder die “Hasenfrau” noch blabla..Fachverkäuferinnen. Macht auch nix. Dafür kenne ich nämlich den Film, bzw. kannte ihn längst. Und das ist gar kein Jungsfilm. Es sei denn, man ist ein Junge. Wenn frau aber eine Frau (und ich habe an dieser Stelle durchaus KURZ über “Mädchen” nachgedacht, es aber fixest verworfen!) ist, ist das möglicherweise sogar ein Weiberfilm.. .
ICH mochte ihn sehr.
Das ist ja auch kein Wunder. So.
Und deinen “Traum” gibst du doch eh nicht so schnell auf. Dafür gibt es noch zu genug, die das LESEN was du schreibst. Und das siehst du viel zu gern. ;-P
(.. immerhin habe ich da manchmal ganz gut reden.. .)
Frohe Ostern, Spunki!
Mei :-*
am 25. März 2008 um 22:56 Uhr.
Spät? Naja wenn du am 24.8.2007 schreibst “Richtige Mail kommt bald nach, ja?!” und das nächste Lebenszeichen ist Ende März im ollen Traum, ist das Spät ja. Aber richtig, eine Rolle spielt das nicht.
“Hasenfrau”en kenne ich auch keine, Fachverkäuferinnen kennst du sicher auch. Den Film als Weiberfilm zu sehen… da fehlt mir einzig und allein der Blickwinkel
so Feminin bin ich dann doch net.
Und der Traum hängt wohl am Seidenen Faden. Reine Existensberechtigungsfragen… natürlich mag ich es wenn jemand liest was ich mir zusammenspinne, aber ohne Kommentare gibts halt kein Feedback. Irgendwie war ich und die Seite wohl mal interessanter. Dinge kommen und gehen, einzig das ICH gerne in vergangenen Glücken schwelge, verbietet es mir ihn zu löschen. Ausserdem… wem sollte ich sonst was erzählen? Der Traum ist halt immer da und sooooo geduldig.
(Ja, DU hast gut reden…)
Frohe Östern gehabt zu haben zurück, olle Mei.tze!
Was ist mit Paris?
Spunki :-*
am 26. März 2008 um 21:48 Uhr.
Derzeit keine Chance…
Und – na gut, dann “Hoppelfrau”. Ist doch egal.
Ich lese ihn noch immer gern, deinen TRAUM, selbst wenn du für mich – gegebenermaßen – schon dezent etwas weniger “interessant” geworden bist. (HA!) Allerdings schäme ich mich schon ein wenig nachhineinig, dass ich nicht wenigstens ein paar Zeilchen schreibe, wenn mir deine neuen Lyrikwerke gefallen. Vielleicht liegt das daran, dass sie so persönlich sind. (Da kann ich mir doch keinen Kommentar anmaßen…)
Gelobe Besserungsversuche. Denn dann. *lächel*
so long -
Mei :-*