Der Traum

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TRAUM, DER
*während des Schlafes auftretende geistig-seelische Aktivität, die sich vom Denken im Wachzustand unterscheidet*
Die Webseite “Ein leiser Traum” steht bei Google beim Suchbegriff “Traum” von 1.700.000 Webseiten an dritter Stelle. So kommt es, das sehr viele Besucher hier auf die Seite gelangen, weil sie den Suchbegriff “Traum” bei Google eingegeben haben, und dann natürlich ein wenig ernüchternd vor blabla stehen oder einem doofen Gedicht von T.Spicker. Da habe ich mir gedacht ich schreibe einfach eine Seite über “Den Traum” oder “Das Träumen” mit anschließenden weiterführenden Verweisen. So sollten die Suchenden erstmal glücklich sein, und ich lerne wieder etwas bei meiner Recherche ;)

Nadia, Quelle: pixelquelle.de


Traum

Bezeichnung für Erlebnisse (vor allem optische Vorstellungszusammenhänge und Affekte), die während des Schlafes auftreten, nicht der Kontrolle des Wachbewusstseins unterliegen (z. T. unkoordinierte Hirnrindenprozesse) und später nur teilweise erinnert werden können. Äußere Symptome des Traums sind vor allem elektrisch messbare Augenbewegungen (Rapid eye movement, REM-Phasen) und Gehirnströme. Der normale nächtliche Tiefschlaf ist gewöhnlich von vier bis fünf Perioden geringer Schlaftiefe unterbrochen. Vorwiegend in diesen Perioden, die bis zu je 40 Minuten dauern, träumt der Mensch. Behinderung des Träumens kann zu seelischen Störungen führen.

Vom Träumen
Aus: Jenseits von Afrika von Tania Blixen

“Menschen, die nachts im Schlafe träumen, kennen ein Glück, das die Tageswelt nicht gewährt, eine stille Verzückung, ein Schweben, der Seele, das wie Honig auf der Zunge ist. Und sie wissen auch, dass die Wonne der Träume das Gefühl grenzenloser Freiheit ist. Es ist nicht die Freiheit des Tyrannen, der der Welt einen Willen aufdrängt, sondern die Freiheit des Künstlers, der keinen Willen hat, der frei von Willen ist.

Die Freude des wahren Träumers besteht nicht im Inhalt des Traumes, sondern in etwas anderem: darin, dass sich alles ohne sein Zutun ereignet und seiner Einwirkung völlig entzogen ist, Große Landschaften erschaffen sich selbst, weite herrliche Ausblicke, schwellende und zarte Farben, Straßen und Häuser, die er nie gesehen, von denen er nie gehört hat. Fremde Menschen treten auf und sind Freunde oder Feinde, obgleich der Träumende nie etwas mit ihnen zu schaffen gehabt hat. Die Vorstellungen des Fliegens und Dahinjagens kehren in Träumen immer wieder und sind nicht minder berauschend (…)

Und immer umfängt den Träumer das Gefühl der unermesslichen Freiheit und durchströmt ihn wie Luft und Licht als überirdische Seligkeit.”

Doch vor dem Traum steht der Schlaf.
Was passiert eigentlich im Schlaf?
 
Ein Drittel seines Lebens schläft der Mensch. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 75 Jahren sind dies immerhin 25 Jahre! Wissenschaftler gehen davon aus, dass unsere grauen Zellen sich im Schlaf regenerieren und dabei Gelerntes im Gedächtnis festigen. So sollen insbesondere während des sogenannten REM-Schlafs erlebte Situationen im Traum verarbeitet und aufgenommene Informationen zum Teil im Langzeitgedächtnis gespeichert werden. Die Rolle der Träume wird dabei im Einzelnen noch erforscht. Schlafforscher gehen aber schon jetzt davon aus, dass wir im Traum versuchen, Lösungsstrategien für Situationen zu finden, die uns am Tage belastet haben – ein guter Grund für Manager also, sich ausreichend Schlaf zu gönnen. Während der Nacht verändern sich unsere Körperfunktionen unmerklich. Die Herzfrequenz nimmt ab und die Muskulatur erschlafft. Am langsamsten schlägt unser Herz gegen sechs Uhr morgens. Atemfrequenz, Blutdruck und Körpertemperatur sinken im Schlaf auf ein Minimum. Einige Stoffwechselfunktionen, so die Hormonproduktion, sind hingegen besonders aktiv. Auch unsere Sexualorgane ruhen nachts keineswegs: Während der REM-Schlafphasen kommt es bei gesunden Männern fast regelmäßig zu Erektionen, während bei Frauen die Vagina stärker durchblutet wird.
Schlafphasen

Schlaf ist nicht gleich Schlaf: In der Nacht durchlaufen wir verschiedene Schlafstadien. Sie werden abhängig von der Schlaftiefe mit den Buchstaben A-E bezeichnet. Stadium A entspricht dem Wachzustand, Stadium E dem Tiefschlaf. Ungefähr drei- bis fünfmal pro Nacht wechseln sich diese Schlafstadien in Zyklen von cirka anderthalb Stunden Dauer ab. Die so genannten REM-Schlafphasen verteilen sich über die ganze Nacht. In solchen Phasen führen unsere Augen rasche, horizontale und vertikale Bewegungen aus. Von diesen Augenbewegungen – rapid-eye-movements – leitet sich auch der Name ab. Hier spielen sich hauptsächlich erlebnisverarbeitende Träume ab. Zu Beginn der Nacht sind die REM-Schlaf-Phasen noch relativ kurz, gegen Ende der Nacht können sie bis zu 30 Minuten lang sein. Bei Erwachsenen machen sie ungefähr 20 Prozent des Nachtschlafes aus. Säuglinge verbringen dagegen bis zur Hälfte ihrer Schlafzeit im REM-Schlaf. 
Funktion des Träumens

Von der frühesten Literatur (ca. 4000 vor Christus) bis in die Gegenwart, in allen Religionen begegnet eine besondere Wertschätzung des Traums: Träume gelten als wichtige Botschaften, wenn nicht gar – wie in einigen Kulturen – angenommen wird, das Traumland sei die eigentliche Realität. Auch die heutige Tiefenpsychologie und Psychologie sehen im Traum eine wichtige Informationsquelle. Die jahrtausendealte Frage, ob diese Botschaften von aussen (Göttern) oder innen kommen, haben sie im letzteren Sinn entschieden, aber die Religionen vertreten zum Teil auch noch die erstgenannte Hypothese. Es gibt zahlreiche Erklärungen zur Funktion des Träumens. Warum träumen wir und was haben unsere Träume zu bedeuten? Bereits in der Antike war die Traumdeutung als hohe Kunst angesehen. In der Zeit der Aufklärung wurden Träume in die Welt der Mythologie abgeschoben und erst Freud begann 1900 in seinem Werk “Die Traumdeutung”, den psychologischen Boden des Traums zu erkunden. Er beginnt sein Werk mit den Worten:

“Auf den folgenden Blättern werde ich den Nachweis erbringen, dass es eine psychologische Technik gibt, welche gestattet, Träume zu deuten, und dass bei Anwendung dieses Verfahrens jeder Traum sich als ein sinnvolles psychisches Gebilde herausstellt, welches an abgebbarer Stelle in das seelische Treiben des Wachen einzureihen ist.”

Für Sigmund Freud leben wir in unseren Träumen geheime, unterdrückte Wünsche – meist sexueller Art – aus. Diese sind aber so verschlüsselt, dass der Träumende davon nicht aufwacht. Daher bezeichnet Freud den Traum als “Hüter des Schlafes”.

Carl Gustav Jung vertritt die Theorie der Kompensationsfunktion: Der Träumende macht und erfährt im Traum, was er im Wachbewusstsein unterdrückt oder ihm unbewusst ist, was aber zu seiner Persönlichkeit gehört. Im Träumen werden Einseitigkeiten ausgeglichen und Träume tragen zur Ganzwerdung bei. Sie sind wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung.

Im Gegensatz dazu meinten Neurophysiologen in den 70er Jahren, Träume seien ein Überbleibsel der Evolution, als zufällige Begleiterscheinungen der elektrischen Aktivität des schlafenden Zentralnervensystems ohne eigentliche psychische Funktion.

Heute wurde das Klischee der “Neuronalen Gewitter ohne Bedeutung” aus dem Weg geschafft. Die psychologische Schlaf- und Traumforschung ist im Gegenteil in der Medizin und Psychotherapie immer wichtiger geworden. Daher werden Träume auch zunehmend als “diagnostische Frühwarnsysteme” beachtet.

Die moderne Traumforschung versteht Träumen als multifunktionale Lebenshilfe und definiert folgende Hauptfunktionen des Traumes: Träume dienen wie das Denken dazu, Probleme oder “Stress” zu erkennen, zu verarbeiten und Sinn zu finden. (Unter “Traumerzählung” findet ihr ein beispielhaftes Traumerlebnis). Träumen sorgt für emotionale Stabilität bei belastenden Lebensereignissen. So zeigen Untersuchungen, dass Frauen, die nach einer emotional stark belastenden Scheidung von ihrem Ex-Mann träumten, besser mit diesem kritischen Lebensereignis zurecht kamen, als diejenigen Frauen, die nicht von ihrem Ex-Mann träumten. Die nächtlichen Gedankenausflüge helfen uns also, emotional stark belastende Erfahrungen und Krisen zu verarbeiten. Träumen kann zur Problemlösung beitragen. Ein berühmtes Beispiel ist der Naturwissenschaftler August Kekulé aus dem 19. Jahrhundert.

Als der Chemiker wochenlang mit der intensiven Suche nach der chemischen Struktur des Benzols beschäftigt war, entdeckte er diese schlagartig in einem Traum, in dem sich eine Schlange in den eigenen Schwanz beißt: Benzol ist ringförmig! Träumen hilft bei der Findung und Stabilisierung der eigenen Identität. Wie Untersuchungen des Psychotherapeuten Harry Fiss bestätigen, hat der Traum auch eine therapeutische Funktion, da er ungesunde frühere Entwicklungen etwa während der Kindheit korrigieren und ausgleichen kann.

Von großer Bedeutung sind prinzipiell alle emotional intensiven Träume, die Stunden oder Tage nachwirken und an die man sich sehr lange erinnert. Einig sind sich die Traumforscher darüber, dass jeder Traum sehr persönlich ist und schablonenhafte Deutungen mit irgendwelchen Traumlexika wenig hilfreich sind. Die eigentliche Bedeutung eines Traumes muss jeder selbst für sich klären: Jeder ist sein eigener Traumexperte – oder kann es werden…

Träume sind die Vermittler zwischen  diesen beiden Ebenen, dem Bewußten und dem Unbewußten. Sie zeigen uns, in Symbole gekleidet, wie die Wirklichkeit funktioniert. Für sie hat Raum und Zeit keine Bedeutung, weil diese die großen Täuscher unserer Realität sind. Träume zeigen uns die Macht unserer Gedanken und Gefühle. Jeder Gedanke und jedes Gefühl kreiert ohne Verzögerung ein Bild. Der Verstand nennt diese rasche Abfolge von Bildern sinnloses Zeug. Er findet es mühsam,  scheinbar unzusammenhängende Szenen zu deuten. Wenn er sich jedoch bewußt mit seiner Quelle, der Intuition, verbindet, kann auch er einheitlich erfassen.
Traumdeutung

Zu Beginn abendländischer Wissenschaft vertrat Platon die Ansicht, der Traum sei wesentlich ein göttergesandtes, auf Künftiges bezogenes Zeichen. Sein Schüler Aristoteles sah im Traum die Fortsetzung psychischer Tätigkeit über den Wachzustand hinaus. In der Folge suchte man meist zu unterscheiden zwischen gewichtigen (zukunftsweisenden) und gewöhnlichen Träumen.

Zum Verständnis brauchte man die Kenntnisse einer Fachkraft, des Traumdeuters. Diesen Beruf gibt es schon früh in allen Hochkulturen. Der bekannteste antike Traumdeuter ist Artemidoros. Bei ihm findet sich bereits das gesamte Arsenal moderner tiefenpsychologischer Traumdeutung: die Auslegung von Symbolen, das existentiale Verständnis, allegorische Deutungen, Mechanismen der Wortvertauschung, symbolische Handlungen, usw. Die moderne tiefenpsychologische Traumdeutung – das Schrifttum umfasst mittlerweile Tausende von Arbeiten – setzt mit Freuds Traumdeutung (1900) ein, und in der Psychoanalyse zählt das Arbeiten mit Träumen zu den wichtigsten Verfahren. In der Nachfolge Freuds und teils in gewisser Gegnerschaft zu ihm standen unter anderem Wilhelm Stekel (1868-1940), der – allzu pedantisch – das erste moderne Traumsymbollexikon zusammenstellte, und Otto Rank (1884-1939), der auf die Parallelität mancher Themen im Traum mit mythischen Sujets verwies. Diese Ähnlichkeiten erklärte C. G. Jung durch den Rückgriff auf das Kollektive Unbewusste und vollzog damit die Rehabilitation des mythischen Gedankens eines Traumlandes. Übereinstimmend sehen alle Tiefenpsychologen in den Träumen Produkte psychischer Prozesse, die regelhaft, und d. h. analysierbar sind. Sie sind somit diagnostisch und therapeutisch verwertbar. Freud sah im Traum geradezu die via regia, den Königsweg, zum Unbewussten. Nach Ansicht der Psychoanalyse sind die wichtigsten Mittel der Traumarbeit Verdichtung, Verschiebung und die Umsetzung eines Inhalts in eine Handlung. Im Produkt der Traumarbeit, dem Traum, wird der zugrunde liegende Inhalt zwar ausgedrückt, aber entstellt, da psychische Instanzen angeblich eine Zensur ausüben, ein Widerstand, der das Individuum bedrohende Inhalte (z. B. verbotene Sexualwünsche) nicht unverhüllt zur Darstellung gelangen lässt. Diese Hypothese vom Widerstand wurde 1974 durch David Cohen (University of Texas) wenn nicht widerlegt, so doch sehr fragwürdig. Freud sah eine wesentliche Funktion des Traums in der Wunscherfüllung, eine zweite im Binden psychischer Spannung, das notwendig ist, um den Schlaf zu ermöglichen (der Traum als Hüter des Schlafs).

Nicht scharf von diesen Funktionen zu trennen ist eine dritte: das Realwerden von im Wachen vernachlässigten Möglichkeiten, die kreative, schöpferische und problemlösende Tätigkeit.
Die unterschiedlichen Arten von Träumen

Unterschiedliche Traumarten überlagern sich oft. So kann ein Angst- und Verfolgungstraum seinem Ursprung nach gleichzeitig als Erlebnis- oder Körpertraum aufzufassen sein. Oder ein Warntraum kann zugleich präkognitiven Charakter haben, weil er eine auftretende Krankheit signalisiert, noch ehe sie erkennbar zum Ausbruch kommt.

Erlebnisträume
- in ihnen werden Tageserlebnisse verarbeitet.

Körperträume
- sie sind oft als Warnungen aufzufassen; körperliches Unbehagen, gesundheitliche Störungen und Krankheiten können sich in ihnen mitteilen.

Angstträume
- sie stellen sich meist als Verfolgungs-, Aggressions-, oder Todestraum dar.
- Alb-/Angstträume erzeugen beim Träumer ein so starkes Angstgefühl, daß sie meist zum plötzlichen Erwachen führen. Hierbei kann es sich um einen seelischen Konflikt handeln. Meistens geht es aber um Themen, bei denen man sich um etwas Sorgen macht. Die im Traum dargestellte Angst spielt auch im Wachleben des Träumers eine Rolle.

Glücksträume
- sie treten häufig als Ausgleich für im Alltag erlittene Entbehrungen auf.

Wunschträume
- sie sind vielfach als Verdrängungs- oder Entlastungstraum aufzufassen.

Warnträume
- sie kündigen eine Gefahr oder eine Krankheit an, lassen sich aber durchaus mit unseren Sinneswahrnehmungen, die wir im Alltagsleben empfangen, erklären.
- Mahn- und Warnträume beziehen sich auf Situationen oder Ereignisse, die irgendwann einmal bewußt geworden sind, denen aber kaum Beachtung geschenkt wurde. In solchen Fällen wird dem Träumer vor Augen geführt, welche Folgen die Nicht-Beachtung haben könnte. So träumt man zum Beispiel, die Treppe hinunterzufallen und stellt dann im Wachleben fest, daß das Treppengeländer lose oder eine Stufe morsch ist. Ein anderer Traum handelt vielleicht von ausfallenden Zähnen und macht den Träumer darauf aufmerksam, daß ein Zahnarztbesuch dringend fällig ist. Dies zeigt, daß wir im Schlaf psychologische und physiologische Informationen erhalten und in den Traum miteinbeziehen.

Präkognitive Träume
- sie nehmen als Warnträume zukünftige Ereignisse vorweg. In der Fachliteratur gibt es eine Fülle zuverlässiger Berichte und Beispiele zukunftsweisender Träume. Die Forschungen der Parapsychologie versuchen, ihr Auftreten zu erklären.
- Hellseherische Träume beziehen sich auf Situationen, die der Träumer nicht bewußt wahrgenommen hat. Hier bildet das Traumbewußtsein aus vielen Kleinigkeiten – so nichtig, daß man sich dessen nicht bewußt war – eine Bildergeschichte, die die Dinge logisch zusammensetzt und den Träumer oft verwundert.

Sonstige Träume
- Wiederkehrende Träume sind der Versuch, dem Träumer Dinge bewußt zu machen, die er trotz ihrer großen Bedeutung bisher nicht erkannt hat. Lange bestehende Träume treten dann wieder in Erscheinung, wenn sie durch ein äußeres Ereignis an die Oberfläche des Unbewußten kommen und nach einer Lösung drängen.
- Serienträume sind Wiederholungen eines Themas in verschiedenen Träumen oder auch nur die wiederkehrende Erscheinung von bestimmten Symbolen und Handlungen. Bei manchen Serien Träumen lassen sich nur schwer Gemeinsamkeiten finden. Man bemerkt erst nach der Deutung, daß sie sich auf ein und dieselbe Sache beziehen. Es geht auch darum, bestimmte Stimmungen zu erkennen und die entsprechende Situation im Wachleben zu finden.
- Bei luziden Träumen ist man sich bewußt, daß man träumt und kann deshalb den Traum in eine bestimmte Richtung lenken oder ihn einfach beenden. Diese Art von Träumen kommt eher selten vor.

Nur wenige Menschen träumen überhaupt nicht.
Denn wer meint, nicht zu träumen, kann sich nur nicht an seinen Traum erinnern. Wenn wir jedoch gelernt haben, uns an unsere Träume zu erinnern, dann eröffnen wir uns den Zugang zu der faszinierenden Welt des Unterbewusstseins.
Traumdeutung
Wie man Träume deutet

Der Träumende sollte seine Träume selbst genau analysieren, da wir häufig sofort nach dem Erwachen unsere Träume vergessen, sollten wir trainieren uns an unsere Träume zu erinnern.

  • Versuche so oft wie möglich ohne Wecker aufzuwachen – so erwachst du gleich aus einem Traum.
  • Nehme dir vor dem Einschlafen vor dich an den Traum zu erinnern.
  • Halte anfangs auch Nachts Papier und Bleistift bereit um bei kurzem Erwachen Stichworte über den gerade erlebten Traum zu notieren.
  • Führe ein Traumtagebuch. Das notieren der Träume (auch der Tagträume) ist sehr wichtig für die Traumdeutung, denn nur durch den Zusammenhang erkennt man die Träume richtig. Nehme dir jeden Morgen oder Abend ein bisschen Zeit, um deine Träume zu notieren. Notiere dir auch kleine nebensächliche Dinge da diese auch sehr wichtige Botschaften enthalten können. Achte darauf welche Rolle du gespielt hast, warst du nur Beobachter, hast du aktiv mitgewirkt? Warst du gesund oder krank, alt oder jung? Welche Charaktereigenschaften hattest du? Waren deine Gefühle positiv oder negativ? Sprich mit einer Person deines Vertrauens die Träume durch um evtl. gemeinsam eine Lösungen oder Hilfe zu finden. Eine andere Person kann unter umständen auch mehr Schlüsse ziehen da man sich selbst doch oft zuviel verheimlicht was man nicht wahrhaben möchte.

Aktives Träumen

Mit etwas Übung können wir unsere Träume beeinflussen und aktiv träumen. Da du jetzt ein Traumtagebuch führst und dir deine Träume bewusst machst, kannst du jetzt langsam nach und nach dazu übergehen deine Träume zu beeinflussen. Anfangs solltest du dir vornehmen im Traum ganz “einfache” Handlungen durchzuführen. Mit etwas Übung wirst du dann auch nach einiger Zeit diese Handlungen durchführen.

Denke auch tagsüber öfters daran was du träumen möchten, stelle dir Situationen vor von denen du träumen möchtest, oder Probleme die du bewältigt haben möchtest. Denke auch direkt vor dem Einschlafen an das was du gerne träumen möchtest.
Quellen: Encarta, Wissen.de und viele andere Internetquellen die ich leider nicht aufgezeichnet habe.
Weiterführende Links

Traumsymbole – Traumdeutung – Traumlexikon
Online-Traumdeutungs-Lexikon
Die größte deutsche Traumdatenbank
Wikipedia:Traum
Der Katalog ‘Traumdeutung und Träume verstehen’ im Schlaf-Portal
Schlaf und Traum
Traum Lexikon A-Z
Ein Tag im Klartraumlabor
Luzide Träume
Literaturtipps

Carl G. Jung, Lorenz Jung – Traum und Traumdeutung
Sigmund Freud – Die Traumdeutung
Nicole Clavon – Traumsymbole; Traumbotschaften, Traumforschung, Traumdeutung
Hanns Kurth – Lexikon der Traumsymbole
Ann Faraday – Deine Träume, Schlüssel zur Selbsterkenntnis
Roswitha Edinger – Träume. Seelenbotschaften und Zukunftsvisionen
Klausbernd Vollmar – Handbuch der Traum-Symbole
Christoph Gassmann – Träume erinnern und deuten
Thomas H. Ogden – Analytische Träumerei und Deutung
Werner Zurfluh – Quellen der Nacht. Luzides Reisen.
Ole Vedfelt – Dimensionen der Träume

Michael Schredl – Die nächtliche Traumwelt
Paul Tholey, Kaleb Utecht – Schöpferisch träumen


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