Interview mit Evelyne Weissenbach

Interview #014 vom 10.August.2005

24 Fragen an

Evelyne Weissenbach

Evelyne Weissenbach

Wien / Österreich
geboren am 08.05.
beinahe verheiratet, keine Kinder

http://www.lyrik-prosa-illustrate.com
http://liebesphaenomen.twoday.net
forum: http://www.hs-verlage.at/webstammcafe.htm
1. Für welche Dinge hast Du eine Schwäche?
Für Babyzehen und -fingerchen

2. Welche ist Deine Lieblingsfarbe und warum?
orange und warme gelbtöne. ja, eben weil sie wärme ausstrahlen

3. Nenne uns einige Deiner Eigenschaften.
belastbar, aufmerksam, hilfsbereit, unpünktlich, wahrheitsfanatisch

4. Wo würdest Du gerne Leben?
ich lebe dort wo ich bin

5. Hast Du ein Motto?
nur wer liebt lebt

6. Wofür interessierst Du Dich sonst so, was ist Dir wichtig?
liebesforschung, schreiben, webdesign, portraitmalen, tonarbeit und viel viel kommunikation

7. Welche Musik hörst Du?
von bach bis tom waits, aber keine volksmusik und keine deutschen schlager

8. Welches Musikstück erinnert Dich an das erste Rendezvous oder den ersten Kuss?
ginny come lately

9. Ein Konzert, an das Du Dich gerne erinnerst?
alle konstantin wecker-konzerte

10. Deine Lieblingsfilme?
die götter müssen verrückt sein I + II

11. Deine Lieblingsbücher?
nun, meines … und “trotzdem ja zum leben sagen” von viktor e. frankl, “das etruskische lächeln” von j.l. sampiedro, “der kleine prinz” von antoine st. exupery, “illusionen” von richard bach, und und und

12. Welches wäre das Ziel Deiner Traumreise?
bin ortsverbunden

13. Welchen Traum willst Du Dir unbedingt noch erfüllen?
ich habe keine unerfüllten träume

14. Wie hälst Du es mit der Computerei, was machst Du damit?
in erster linie kreative arbeiten oder schreiben dann ein wenig büroarbeit und kommunizieren

15. Wieviel Zeit verbringst Du am Computer?
sehr viel

16. Seit wann nutzt Du dieses Medium?
so stark ca. 1 jahr

17. Beteiligst Du Dich an anderen Projekten im Internet?
betreibe ein selbstliebeforum, bin moderator in der lyrikecke und redakteur bei der bohnenzeitung

18. Was sind Deine Lieblingsseiten im Internet?
lyrik- und literaturseiten

19. Gibt es Autoren, die Dich beeinflusst haben oder Dich beeindrucken?
als lyrikerin natürlich erich fried, als romanschreiberin elias canetti, und als sachbuchautorin, selbstverständlich erich fromm, viktor frankl, erwin ringel und sehr viele psychologen und philosophen

20. Wann hast Du angefangen Deine Gedanken in Lyrik aufzuschreiben? Und wieviele Werke hast Du seitdem ungefähr verfasst?
ich habe 1996 begonnen und bisher 5 lyrikbände und 5 themenbüchlein gemacht. voriges jahr habe ich meinen ersten roman veröffentlicht.

21. Wie würdest Du Deine Lyrik bezeichnen?
untertitel ist immer: tagebuchgedichte. liebes-, lust- und frustgedichte, gedichte für frauen und männer, die frauen verstehen wollen.

22. Wo veröffentlichst Du im Internet?
bohnenzeitung, lyrikecke, schreibbar, leselupe, autorenweb, literarisches cafe, junge autoren

23. Gibt es Buchveröffentlichungen von Dir und/oder sind welche geplant?
1996 –  Aber lieben will ich
1997 –  Begegnungen
1998 –  Wenn du mit der Liebe spielst
1999 –  Grundlos glücklich
2002 –  Oder küsse ich den Kieselstein
2003 –  Du bist das was du tust, Lebenssinn-Gedichte
 Herzförmige Gedanken, Verliebtheits-Gedichte
 Obwohl du gar nicht bei mir bist, Sehnsuchts-GEdichte
 Es gibt nichts Schöneres als Frausein, Frausein-Gedichte
 Männer sind anders, Kehrseiten-Gedichte
2004 –  … und Lena liebt, Roman, im hs-literaturverlag wien
24. Und zum Abschluß bitte noch eines Deiner Lieblingsgedichte eines anderen Autors:

Entsagung
Franz Grillparzer

Eins ist, was altergraue Zeiten lehren
Und lehrt die Sonne, die erst heut getagt:
Des Menschen ew´ges Los, es heißt: Entbehren,
Und kein Besitz, als den du dir versagt.
Die Speise, so erquicklich deinem Munde,
Beim frohen Fest genippter Götterwein,
Des Teuren Kuß auf deinem heißen Munde,
Dein wär´s? Sieh zu! ob du vielmehr nicht sein.
Denn der Natur alther notwend´ge Mächte,
Sie hassen, was sich freie Bahnen zieht,
Als vorenthalten ihrem ew´gen Rechte,
Und reißen´s lauernd in ihr Machtgebiet.
All, was du hältst, davon bist du gehalten,
Und wo du herrschest, bist du auch der Knecht.
Es sieht Genuß sich vom Bedarf gespalten,
Und eine Pflicht knüpft sich an jedes Recht.
Nur was du abweist, kann dir wieder kommen.
Was du verschmähst, naht ewig schmeichelnd sich,
Und in dem Abschied, vom Besitz genommen,
Erhältst du dir das einzig deine: Dich!


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