Interview mit Jens Eber

Interview #009 vom 11.August.2004

24 Fragen an

Jens Eber

Jens Eber

Nattheim / BW
geboren am 27.07.1973
ledig, keine Kinder, aber Hund!

http://www.jens-eber.de
http://www.corrosive-four.de
http://www.klartext-hdh.de
1. Für welche Dinge hast Du eine Schwäche?
für Musik (je lauter, desto…); für Blicke, die einen Moment zu lange dauern; fürs Fotografieren; für das kleine Glück, wenn ein Text fertig geworden ist…

2. Welche ist Deine Lieblingsfarbe und warum?
Ach, das ändert sich doch jeden Tag. Heute mag es Grau sein, morgen tiefes Blau und dann vielleicht ein leuchtendes Rot.

3. Nenne uns einige Deiner Eigenschaften.
Ungeduld, leidenschaftliche Unzufriedenheit, Unruhe, aber auch Zuverlässigkeit. Und die meisten Dinge sehr ich SEHR realistisch.

4. Wo würdest Du gerne Leben?
Da habe ich keine Wünsche. Naja, vielleicht ein schnuckeliges Häuschen auf dem Land oder hinterm Deich. Ich könnte mir aber nicht mal den Zaun dafür leisten.

5. Hast Du ein Motto?
“Das wird schon.”

6. Wofür interessierst Du Dich sonst so, was ist Dir wichtig?
Ich bin selbstständig. Da bleibt nur wenig Zeit für Interessen. Aber zum Glück deckt sich mein Beruf ganz gut mit den Hobbies. Freunde sind wichtig, und meine Band ist es auch.

7. Welche Musik hörst Du?
Festhalten: Hardcore, Metal, Punk. Alles, was Gitarren beinhaltet, die druch einen Verzerrer gepresst wurden. Lebenslange Begleiter sind Bad Religion, Napalm Death und Iron Maiden. Ich fühle mich aber alt genug, mir auch musikalische Ausflüge genehmigen zu können…

8. Welches Musikstück erinnert Dich an das erste Rendezvous oder den ersten Kuss?
Lieber Himmel! Das müsste im Langzeitgedächtnis stecken, nicht wahr? Na, sagen wir “Dream of unity” von Bad Religion.

9. Ein Konzert, an das Du Dich gerne erinnerst ?
Da gibt es auch wieder viele:
das Wildeste: Warrior Soul (Eindhoven, 1995)
die dickste Gänsehaut: New Model Army (Stuttgart, 1998)
das körperlichste Erlebnis: Neurosis (Ulm, Eindhoven, Stuttgart, 1996)
das Anfixen: Status Quo (Heilbronn, 1984)

10. Deine Lieblingsfilme?
Bin kein großer Filmfreak, aber “Der Duft der Frauen” und “Barfly” sind klasse.

11. Deine Lieblingsbücher?
“Vaterland” von Robert Harris, “Geschichte machen” von Stephen Fry, “Gullivers Reisen” von Jonathan Swift, “Der Schatten des Windes ” von Carlos Ruiz Zafon, “Polski Blues” von Janosch…

12. Welches wäre das Ziel Deiner Traumreise?
Immer wieder irgendein Nordseestrand.

13. Welchen Traum willst Du Dir unbedingt noch erfüllen?
Ich möchte lieber noch ein wenig träumen!

14. Wie hälst Du es mit der Computerei, was machst Du damit?
Außer Essen, Trinken und Schlafen (leider) fast alles.

15. Wieviel Zeit verbringst Du am Computer?
Praktisch den ganzen Tag.

16. Seit wann nutzt Du dieses Medium?
Welches? Das Internet? Seit gut vier Jahren.

17. Beteiligst Du Dich an anderen Projekten im Internet?
Zur Zeit nicht.

18. Was sind Deine Lieblingsseiten im Internet?
Derzeit, weil ich die Navigation so klasse finde: http://www.unserelieblinge.de

19. Gibt es Autoren, die Dich beeinflusst haben oder Dich beeindrucken?
Die wenigen, die mich nach einem langen Tag noch wachhalten können…

20. Wann hast Du angefangen Deine Gedanken in Lyrik aufzuschreiben? Und wieviele Werke hast Du seitdem ungefähr verfasst?
Angefangen habe ich vor ziemlich genau 11 Jahren. Seither dürfte wohl zwischen 300 und 400 lyrische Texte herausgepurzelt sein, dazu einige Dutzend Kurzgeschichten.

21. Wie würdest Du Deine Lyrik bezeichnen?
Jetzt bin ich endgültig überfragt! “Impulsiv” vielleicht? Jedenfalls feile ich nicht lange an den Texten.

22. Wo veröffentlichst Du im Internet?
Bewusst nur auf meiner eigenen Seite. Ich habe aber auch schon Texte an anderer Stelle gefunden.

23. Gibt es Buchveröffentlichungen von Dir und/oder sind welche geplant?
Nur einige Veröffentlichungen in Anthologien. Konkrete Pläne habe ich auch nicht, da schlägt wieder der Zeitmangel zu.

24. Und zum Abschluß bitte noch eines Deiner Lieblingsgedichte eines anderen Autors:
Das mag jetzt Stilbruch sein, aber der Text zu “Let me in” von REM ist fantastisch…

Let me in
R.E.M.

Let me in
R.E.M.
Yeah, all those stars drip down like butter,
Promises are sweet,
We hold out our pans, lift our hands to catch them
We eat them up, drink them up, up, up, up
Hey, let me in
Hey, let me in
I only wish that I could hear you whisper down,
Mister fisherman, to a less peculiar ground
He gathered up his loved ones and he brought them all around
To say goodbye, nice try
Hey, let me in. yeah, yeah, yeah
Hey, let me in, let me in
I had a mind to try to stop you. let me in, let me in
I’ve got tar on my feet and I can’t see
All the birds look down and laugh at me
Clumsy, crawling out of my skin
Hey, let me in. yeah, yeah, yeah
Hey, let me in
Hey, let me in. yeah, yeah, yeah
Hey, let me in


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