Tjo… ich würde ja gerne was erzählen, aber irgendwie ist es so als habe ich Beton gegessen. Kömmt nix raus und mir fällt nix ein.
Außer das gestern ein sehr seltsamer Tag war, aus vielerlei Gründen.
Hab die letzten zwei Tage wohl nur 4-5 Stunden geschlafen und für einen alten Mann ist das sehr wenig, aber komischerweise bin ich TopFit. Hach, kann auch alles daran liegen das ich ganz und garnicht gerne alleine ins Bett gehe und dann halt hier rumgeistere bis ich MUSS
Alles fließt, alles schwebt… hm, kommt das nur mir so vor!?
Wie dem auch sei… sehr freudig halte ich zwei neue CD´s in Händen.
Einmal das neue “Broken Valley” von Life of Agony und “Get behind me Satan” von The White Stripes.
“River Runs Red” von Life of Agony gehört heute noch zu meinen absoluten Lieblingsalben. Nach 6 Jahren des Schweigens hat man sich nun zusammengerauft und nach einer Revivaltour ein neues Album eingespielt. Leider zerschlagen sich meine Hoffnungen schnell das das neue Album irgendwie an “River Runs Red” anknüpfen könnte. Eher erinnert mich das erste reinhören an Keith Caputo´s Soloalbum “Died laughing”, welches ich mir mal in seichten Stunden als Hintergrundmusik reinpfeife. Naja, auf den allerersten Blick ist das neue Album erstmal eine Enttäuschung. Aber das habe ich schon oft erlebt und nach einiger Zeit nähert man sich doch an, also mal abwarten.
Und The White Stripes? Nach den knalleralben Nummer drei und vier “White Blood Cells” (2001) und dem Nachfolger “Elephant” (2003) legen sie mit “Get behind me Satan” ein seltsames aber dennoch typisches White Stripes Album vor. Zumindest der erste Track “Blue Orchid” ist WS-Like. Danach geht es seicht weiter und im Endeffekt kommt das tolle Schlagzeug von Meg White nur in ganzen drei Songs zum Einsatz, eben “Blue Orchid”, “Instinct Blues” und “Red Rain”. Neben allen neuen Ideen und Experimentellen Tönen sind dies aber auch gleichzeitig die Hammersongs des Albums, die man gerne ein bißchen *g* lauter hört (hach ich liebe meinen Sennheiser). Obwohl man sich an diese Klangwelten aber auch erstmal gewöhnen muss (Xylophon, Piano) weiß man gleich wem man da sein Ohr leiht. Typisch White Stripes halt. Schräg, Quer, Cool. Hihi, während ich das hier schreibe lese ich noch andere Rezensionen, Amazon z.B. schreibt: “Immer nach dem Lied sagt man sich “ja, klar, das ist typisch für die Beiden”, aber erwartet hätte man das meiste Material der Scheibe so sicher nicht.” *ggg* Sag ich doch!
Also das Album ist seltsam, aber ich mag es… erklären kann ich es keinem, da man die Musik von Jack und Meg White nicht beschreiben kann, aber die Scheibe ist Übel und ein Volltreffer zugleich. Danke Mei, das ich wenigstens unter anderem das mitnehmen durfte
Ergo: Typische The White Stripes Töne für typische The White Stripes Hörer. Die werden es mögen. Andere brauchen vielleicht eine K*tztüte.
Über meine ehemalige Leib- und Magenband Life of Agony reden wir später nochmal.


The White Stripes
Life of Agony
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