Zitate über das schreiben

“Gedichte schreiben muß man so, daß, wenn man das Gedicht gegen das Fenster wirft, das Glas zu Bruch geht.”
(Daniil Charms)

“Das Schreiben ist zweifellos eine Symbiose von Handwerk und Geheimnis.”
(Wolfgang Weyrauch)

“Schreiben muß man so, daß das Bild körperlich fühlbar wird.”
(Alexej Maximowitsch Peschkow, “Maxim Gorki”)

“Wer seine Feder ehrenvoll führen will, muß mehr Mut besitzen als bei der Handhabung des Schwertes.”
(Nikolai Iwanowitsch Gneditsch)

“… das Schreiben ist eine böse körperliche Arbeit…”
(Theodor Storm)

“… jeder, der je geschrieben hat, wird gefunden haben, daß Schreiben immer etwas erweckt, was man vorher nicht deutlich erkannte, ob es gleich in uns lag.”
(Georg Christoph Lichtenberg)

“Es gibt kein Werk, es mag noch so vollendet sein, das sich in den Händen der Kritik nicht völlig auflöste, wenn der Autor auf alle Beurteiler hören wollte, von denen jeder die Stelle streicht, die ihm am wenigsten gefällt.”
(Jean de la Bruyére)

“Man kann keine dritte Person beschreiben, wenn man nicht wenigstens einen Moment lang diese dritte Person gewesen ist. Im Künstler sind alle Gebrechen, ist alle Tapferkeit lebendig.”
(Juri Olescha)

“Die schwerste Sache in der Welt ist gute Prosa über Menschen schreiben. Man muß seine Sache kennen, und man muß wissen, wie geschrieben wird. Es dauert ein Leben, das zu lernen…”
(Ernest Hemingway)

“Möge die Feder in der Hand des Schriftstellers dem Zepter eines Königs gleichen – fest, edel, majestätisch! Was seine Feder schreibt, prägt sich den Herzen der Zeitgenossen und Nachkommen ein. Sie ist seine Waffe im Kampf gegen freche Unwissenheit und allmächtiges Laster…”
(Nikolai Iwanowitsch Gneditsch)

“Schreib den ersten Satz so, daß der Leser unbedingt auch den zweiten lesen will.”
(William Faulkner)

“Ich schreibe so lange, bis der Leser davon überzeugt ist, in den Händen eines erstklassigen Wahnsinnigen zu sein.”
(Stephen King)


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