Vita

/me

Meinen Namen sollt du erfahren, wenn
ich auch friedlos bin, und meine
Abkunft auch: ich bin Odins Sohn, Meilis
Bruder und Magnis Vater, der Rater
Kraftherrscher: du redest hier mit
Thor!  (Harbardlied – 9)

Ich wurde geboren als handzahmer Widder am 30. März 1970 in Neuss. Als 10-jähriger bastelte ich schon eigene Zeitungen mit imaginären Artikeln und natürlich vielen Sportnachrichten :) Mein Chaotisches Elternhaus war also früh gewarnt, und sie setzten fortan ihre Kräfte ein, damit der Junge doch was anständigeres lernt als Journalismus, Germanistik und Archäologie. Warum konnte das Kind denn keine normalen Berufswünsche wie Feuerwehrmann oder Gynäkologiker haben?

Nach Jahren des (Überlebens-) Kampfes in einer Schule, deren Gesamt-Notendurchschnitt bei 4,5 gelegen haben mag, kam ich dann mit einem fabelhaften Abschluß der Sekundarstufe I, in die Metzger-Lehre bei jemandem der mich charakterlich sehr geprägt hat und dessen Einfluß ich nicht leugnen kann. Fleischer, Metzger. Naja, ok – auch ein künstlerischer Beruf. Ob man nun aus einem Stammtisch des Kleingärtnervereins eine reißerische Story macht oder Schweine in Brotaufstrich verwandelt, hat doch beides Parallelen, oder? :)

Weil einem das mit dem künstlerischen Beruf niemand abnimmt, bezeichne ich mich schon lange als Fleischdesigner. Was man aus sonem Klumpen Fleisch alles schönes designen kann…;) Letztens erfand noch jemand spontan “Zerlege-Spezialist für organische Komponenten”, auch nett. Naja, wie dem auch sei: Viele halten es für einen Gegensatz das ein Metzger Gedichte schreibt. Ich liebe diese Gegensätze, mein Motto ist ja:

“Gegensätze widersprechen sich nicht, sie ergänzen einander”

 

Blödes Gelaber… mal zum Thema Lyrik. Damals (um die 1987 wohl) hatte ich zusammen mit M.S. ein Tagebuch. Wir schrieben abwechselnd in dieses Buch rein und erzählten nicht nur diesem Tagebuch unsere Gedanken, sondern so auch uns gegenseitig. Dieses Buch hieß “Das Glassandwich”. Ich machte damals schon zaghafte Versuche Gedichte zu schreiben. Die Zeit reißt manchmal Narben in das Gewebe, und das Glassandwich wurde später vor dem Feuertod durch V.F. errettet. Ob es heute noch existiert, weiß ich nicht. Mir blieben aus diesen Zeiten leider nur 3 Gedichte. Im Mai 2002 hatte ich ein Erlebnis der … hhhmmm… “dritten Art”. Es muss mächtig RUMMMMSSS gemacht haben, jedenfalls schreibe ich seitdem wieder.

Ich halte mich nicht für einen supertollen Lyriker, aber dennoch bin ich sicher das jeder mindestens ein Gedicht von mir findet das ihm gefällt. Ich liebe es zu schreiben und ich mag es neue Dinge auszuprobieren. Ich habe keine Ahnung vom schreiben und halte mich an keine Gesetze dabei. So einfach ist das :o )

Wenn Ihr gerne noch mehr von mir wissen möchtet, steht euch noch die Deutung meiner Handschrift zur Verfügung, oder fragt mich selbst einfach, oder meine Feinde (die haben immer mehr zu erzählen als Freunde).
 
Alles Liebe,
Euer Thorsteiin


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